Die ECYD-Convention in Iphofen inspirierte 21 Mädchen Großes zu bewirken
Beim ECYD-Treffen im fränkischen Iphofen versammelten sich 21 Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren aus ganz Deutschland, um sich zu vernetzen, gemeinsam zu wachsen – und zu entdecken, was in ihnen steckt. Die historische Weinstadt bei Würzburg bot mit ihrer charmanten Altstadt und den umliegenden Weinbergen eine besondere Kulisse für ein Wochenende voller Tiefe, Gemeinschaft und Lebensfreude.
Die Welt verändern – und bei sich selbst beginnen
Zentraler Bestandteil der Tage waren drei starke inhaltliche Impulse: Bernadette Ballestrem nahm die Mädchen mit auf eine Reise zu beeindruckenden Persönlichkeiten wie Anne Frank, Malala Yousafzai, Ruby Bridges und Bethany Hamilton. In kleinen Teams tauchten die Teilnehmerinnen in deren Lebensgeschichten ein und erarbeiteten, was sie daraus für sich mitnehmen können: Dass jede einzelne – egal wie jung – ihr Umfeld zum Guten verändern kann. Die Botschaft war klar: „Du bist nicht zu klein, um Großes zu bewirken.“
Michael Lorey, selbst ECYD-Mitglied, Camp-Leiter und Psychologe, baute darauf auf: Er ermutigte die Mädchen, sich selbst besser kennenzulernen, ihre eigenen Stärken zu entdecken – auch wenn das manchmal Mut und ehrlichen Blick erfordert. Mit praktischen Übungen, spannenden Anekdoten aus seinen Camp-Erfahrungen und dem Bild vom Pinguin (der an Land unbeholfen wirkt, im Wasser aber in seinem Element ist) machte er klar: Jede hat einen Platz, an dem sie aufblüht. Man muss ihn nur finden.
In der Predigt am Montag brachte P. Martin Baranowski LC den geistlichen Kern des Treffens auf den Punkt: Die Welt verändert sich nicht allein durch Aktion – sondern durch die Liebe, die von Jesus kommt. Besonders die Werke der Barmherzigkeit wurden als konkrete Werkzeuge vorgestellt, mit denen man im Alltag einen Unterschied machen kann.
Glaube, der Spaß macht – und verbindet
Neben den tiefgehenden Inhalten bot das Wochenende auch jede Menge kreative und spielerische Highlights: Von „Minute to win it“ – Challenges über eine Krimi-Rallye bis zum Basteln, Tanzen und Tassenbemalen – Langeweile kam keine auf. Beim Ausflug in die Gamer-Halle und bei der „Smiley-Mission“ in Würzburg, bei der Passanten mit kleinen Botschaften beschenkt wurden, wurde der Glaube ganz praktisch und alltagstauglich: Freude verschenken – das verändert.
Ein geistliches Highlight war die Hl. Messe am Montag, bei der einige Mädchen offiziell ins ECYD aufgenommen oder in die nächste Stufe überführt wurden – ein Zeichen des Wachstums auf ihrem Glaubensweg.
Was bleibt?
„Das Bild mit dem Pinguin bleibt mir echt im Kopf“, sagte Mareen (10). „Manchmal denkt man, man ist nicht gut genug – aber vielleicht ist man einfach noch nicht im richtigen Element.“











